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Lust auf Niederlassung in Berlin?
Vernetzt euch.
Die Idee

Der Gedanke an eine Niederlassung löst bei vielen jungen Ärztinnen und Ärzten gemischte Gefühle aus. Zwar ist man dann seine eigene Chefin beziehungsweise sein eigener Chef und die Wochenenddienste im Krankenhaus sind passé, aber tauscht man sich als „Einzelkämpfer“ in der eigenen Praxis noch mit anderen Kollegen aus? Wie arbeitet es sich in einer Gemeinschaftspraxis? Hört man nicht immer wieder, dass man mehr Zeit am Schreibtisch als mit den Patienten verbringt?

Die Initiative „Zum Niederlassen schön“ möchte mit Unsicherheiten und Mythen aufräumen und die Vorteile einer Niederlassung vermitteln. Daher kommen zur Auftaktveranstaltung am 16. November erfahrene niedergelassene Ärztinnen und Ärzte aus verschiedenen Fachrichtungen sowie Mediziner, die sich erst vor kurzem niedergelassen haben, zu Wort und berichten über ihren Einstieg in die selbständige Tätigkeit, den Aufbau ihrer Praxis und den Arbeitsalltag als niedergelassene Mediziner.

Auftaktveranstaltung

Unser Ziel ist es herauszufinden, was sich junge Ärzte von der Niederlassung wünschen, was sie für Informationen benötigen, welche Veranstaltungen und welches Netzwerk sie sich wünschen und wie ihre ideale „Niederlassung der Zukunft“ aussehen sollte.

10.00 - 10.05 Uhr

Begrüßung und Einführung

10.05 - 10.20 Uhr

Vorstellung der beteiligten Partner

10.30 - 11.15 Uhr

Podiumsdiskussion

11.30 - 12.15 Uhr

Erste Workshoprunde (I/II/III)
Hinweis: Jede Teilnehmerin/jeder Teilnehmer kann an zwei Workshops teilnehmen.

Workshop I:

Plötzlich Chef – Organisation, Mitarbeiterführung etc.

Workshop II:
Schluss mit den Mythen – Regress, Bürokratie etc.

Workshop III:
Auch als Einzelkämpfer nicht allein – Arbeiten in (digital) vernetzten Strukturen (Praxisformen, Netze, MVZ etc.)

12.30 - 13.15 Uhr

Zweite Workshoprunde (I/II/III)

13.30 - 14.00 Uhr

Mittagspause
(Catering)

14.00 - 14.30 Uhr

Abschlussrunde
Präsentation der Workshops

Wann?

Samstag, 16. November 2019
10.00 bis 14.30 Uhr

Wo?

Kassenärztliche Vereinigung Berlin
Masurenallee 6A
14057 Berlin

Initiatoren

Hinter „Zum Niederlassen schön“ stehen sechs Protagonisten der ambulanten Versorgung in Berlin:

Wie unterstützt „Zum Niederlassen schön“ junge Ärztinnen und Ärzte bei der Entscheidung, sich in Berlin niederzulassen?
Dr. Margret Stennes
Vorstandsvorsitzende der KV Berlin

Auch Berlin braucht den jungen ärztlichen Nachwuchs. Bei den Hausärzten sehen wir mittlerweile, dass der Mangel nicht nur ländliche Gebiete betrifft, sondern bereits mehrere Berliner Bezirke erreicht hat. Um junge Ärztinnen und Ärzte für die Niederlassung zu begeistern, möchten wir ihnen zuhören, unterstützen und mit ihnen gemeinsam die Zukunft der ambulanten Versorgung gestalten. Deshalb haben wir die Initiative „Zum Niederlassen schön. Das Berliner Netzwerkforum Praxis.“ mit ins Leben gerufen. Hier können wir konkret helfen und den jungen Ärzten mögliche Vorbehalte nehmen. Dabei wollen wir als KV Berlin als ein echter Partner wahrgenommen werden – und dies bereits vor der Niederlassung. Niedrigschwellige Informationen und Veranstaltungen wie unsere Auftaktveranstaltung am 16. November sollen dabei unterstützen, miteinander in den Dialog zu treten.

Dr. Regine Held
Vizepräsidentin der Ärztekammer Berlin

Den Schritt in die Niederlassung zu wagen, ist ein Abenteuer. Viele junge Ärztinnen und Ärzte scheuen sich aber inzwischen davor, diesen Weg zu gehen. Dabei beruhen viele Dinge, die sie zögern lassen, auf Vorurteilen oder auch Unkenntnis. Mit der gemeinsamen Initiative „Zum Niederlassen schön. Das Berliner Netzwerkforum Praxis.“ wollen wir helfen, diese Vorurteile abzubauen und im Dialog zu verdeutlichen, wie spannend, facettenreich und erfüllend die ärztliche Arbeit in der ambulanten Versorgung sein kann. Gleichzeitig möchten wir den jungen Kolleginnen und Kollegen mit dieser Auftaktveranstaltung am 16. November zeigen, dass sie auch in der Niederlassung keine „Einzelkämpferinnen“ und „Einzelkämpfer“ sind, sondern Partner an ihrer Seite haben, die sie unterstützen und Hilfestellung bieten.

Dr. Christiane Wessel
Stellvertretende Bundesvorsitzende und Vorsitzende der Landesgruppe Berlin-Brandenburg des NAV-Virchow-Bundes

Der NAV-Virchow-Bund ist der Verband für alle ambulant tätigen Haus- und Fachärztinnen und -ärzte. Von Ärzten für Ärzte. Dabei ist Freiberuflichkeit in der ambulanten Medizin die Voraussetzung, die Selbständigkeit in den verschiedenen Strukturen – Einzelpraxen, Gemeinschaftspraxen, ärztlich geleiteten MVZ oder Ärztenetzen – aber die Zukunft!Und für die Zukunft kann ein Einstieg als angestellter Arzt in der Niederlassung ein guter Weg sein. Dies wollen wir der zukünftigen Arztgeneration mit der Veranstaltungsreihe vermitteln und sie im Netzwerk mit anderen Partnern auf ihrem Weg begleiten. Wir wollen sie mitnehmen auf eine spannende Reise in einen Versorgungsbereich, der sowohl ärztlich als auch wirtschaftlich enorme Freiheitsgrade bietet. Wir freuen uns auf die Begegnung und auf spannende Gespräche, in denen wir gegenseitig voneinander lernen können.

Dr. Daniel Peukert
Stellvertretender Vorsitzender des Hartmannbund Landesverbandes Berlin

Die meisten werden sich noch erinnern – als Hartmannbund traten und treten wir an unter dem Motto: „Hier stimmt's für alle Ärzte“ und „Anpacken statt schlechtreden“. Daher stehen wir auch jetzt voll hinter der Initiative „Zum Niederlassen schön. Das Berliner Netzwerkforum Praxis“, um uns mit anderen Ärztinnen und Ärzten für die zukünftige Ärztegeneration einzusetzen. Gerade in der heutigen Zeit dürfen wir uns wieder glücklich schätzen, dass wir Teil der freien Berufe sind; wir können unsere Zukunft selbst gestalten und müssen keine Republik der Angestellten werden. Wir unterstützen den Weg in die eigene Praxis mit unserer Organisation möglichst breit und von Anfang an.

Martin Evers
Leiter der apoBank-Regionalfiliale Berlin

Nach einem erfolgreichen Berufseinstieg stellen sich viele junge Heilberufler irgendwann die Fragen: Wie geht es weiter? Welche Möglichkeiten zur Weiterentwicklung gibt es? Lohnt sich eine Niederlassung? Wie ist dies mit Freizeit und Familie vereinbar? „Zum Niederlassen Schön. Das Berliner Netzwerkforum Praxis.“ bietet aus meiner Sicht eine einmalige Plattform, sich zu vernetzen und all die Fragen rund um den Schritt in die Existenzgründung nicht nur theoretisch, sondern lebensnah beantwortet zu bekommen.Mit dem Forum wollen wir das Fundament für einen konstruktiven Dialog rund um die Niederlassung als Arzt legen. Wir sind Initiator aus Überzeugung! Denn als Bank der Heilberufe zeigen unsere täglichen Erfahrungen, dass sich der Schritt in die Selbständigkeit, wenn er gut geplant und begleitet ist, auch in der heutigen Zeit durchaus lohnt.

Dr. Jürgen Karsten
ETL ADVISION

Die Entscheidung für oder gegen eine Niederlassung erfolgt immer vor dem Hintergrund von Wünschen, Vorstellungen und auch Bedenken. Zu den Wünschen gehören zum Beispiel eine „gesunde“ Work-Life-Balance, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und gegebenenfalls ein angemessener wirtschaftlicher Erfolg.
Zu den Ängsten gehören die vermuteten Risiken einer Niederlassung und der mögliche bürokratische Aufwand. Viele der möglichen Ängste und Bedenken gegen eine Niederlassung beruhen allerdings auf fehlenden oder auch falschen Informationen. Die Erfahrungen junger Ärztinnen und Ärzte zeigen, dass gerade die Niederlassung die Möglichkeiten bietet, um die individuellen Wünsche zu realisieren und mögliche wirtschaftliche Risiken auszuschalten.
Mit unserer Initiative „Zum Niederlassen schön“ zeigen wir Ihnen die Wege und die Gestaltungsmöglichkeiten. Die Erfahrungen junger Kollegen sind die Basis.

Zum Niederlassen schön 2019

Rückblick

Mehr als 100 Berliner Nachwuchsmediziner haben an Auftaktveranstaltung teilgenommen
Mehr als 100 junge Ärztinnen und Ärzte sowie Medizinstudierende haben am Samstag, 16.09.2019 den Weg in die Kassenärztliche Vereinigung Berlin gefunden, um sich rund um dasThema Niederlassung zu informieren.
Die Auftaktveranstaltung der Initiative „Zum Niederlassen schön. Das BerlinerNetzwerkforum Praxis“ – gegründet von Kassenärztlicher Vereinigung Berlin, Ärztekammer Berlin, Virchowbund, Hartmannbund, apoBank und ETL ADVISION –konnte viele Bedenken zerstreuen. Denn der Gedanke an eine Niederlassung löst bei vielen jungen Medizinern gemischte Gefühle aus. Zwar ist man seine eigene Chefin bzw. sein eigener Chef und die Wochenenddienste im Krankenhaus sind passé, aber tauscht man sich als „Einzelkämpfer“ in eigener Praxis noch mit anderen Kollegen aus? Wie arbeitet es sich in einer Gemeinschaftspraxis? Hört man nicht immer wieder, dass man mehr Zeit am Schreibtisch als mit den Patienten verbringt? Und wie steht es mit den Vorbehalten rund um Regresse oder ausufernde Bürokratie? Antworten auf diese und viele weitere Fragen rund um die Niederlassung gab es während einer Podiumsdiskussion und Workshops – ganz neuzeitlich visuell durch Graphic Recording festgehalten. Erfahrene niedergelassene Ärztinnen und Ärzte aus verschiedenen Fachrichtungen und Ärztinnen und Ärzte, die sich erst vor kurzem niedergelassen haben, standen Rede und Antwort. Sie berichteten über ihren Einstieg in die selbständige Tätigkeit, den Aufbau ihrer Praxis und den Arbeitsalltag als niedergelassene Mediziner. Ziel der Veranstaltung war es, dem Ärztenachwuchs ein realistisches Bild der Niederlassung zu vermitteln, die Vorteile herauszuarbeiten und gemeinsam in die Zukunft der ambulanten Versorgung zu schauen. Die unerwartet hohe Teilnehmerzahl und das rundweg positive Feedback haben den Organisatoren Recht gegeben: Die Initiative hat den richtigen Nerv getroffen. Darauf wird in den kommenden Monaten aufgebaut.


Hier geht es zur Pressemitteilung.

Kontakt und Anmeldung

Weitere Hinweise zur Verarbeitung Ihrer Daten können Sie hier einsehen.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um Anmeldung bis zum 8. November 2019 gebeten.

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